Ein Candida-Befall der Speiseröhre (Soor-Ösophagitis) macht sich meist durch Schwierigkeiten und Schmerzen beim Schlucken bemerkbar. Behandelt wird der Speisröhrenpilz durch Antimykotika, die als Tabletten eingenommen werden. Candida können auch Luftröhre, Bronchien oder Lunge befallen. Candidosen der Speiseröhre, Luftröhre, der Bronchien und der Lunge bedeuten bei HIV-infizierten Menschen, dass ihr Immunsystem bereits sehr stark geschwächt ist. Sie gelten als AIDS-definierende Erkrankungen.
Kopfschmerzen, Migräne-Syndrom, Konzentrationsschwäche, pschische Störungen (Gereizheit, Agressivtät, Lustlosigkeit, Hysterie...) chron. Müdigkeit, Muskelschwäche, rheumaartige Syndrome, Schwindelanfälle, gesteigerte Geruchsempfindlichkeit (Tabak, Parfüm...). Beläge im Mund/Rachen, auf Zahnprothesen, verschiedenste Hauterscheinungen: Kopf-/Gesichtsekzeme, allergische oft juckende Hautreaktionen (Mykide), Juckreiz in der Analgegend, im Vulvovaginalbereich, schlecht heilende Wunden, interdigitale Veränderungen (Fußpilz..). Ausfluß, Harnwegsbeschwerden, Prostatitis, Libidoverlust und eine Fülle gastrointestinaler Symptome wie:
„Weder klinisch-epidemiologische Untersuchungen noch Behandlungsstudien geben bisher Hinweise für die Existenz des ‚Candida-Hypersensitivitäts-Syndroms‘ bzw. ‚Candidasyndroms‘ mit den damit von seinen Befürwortern in Verbindung gebrachten vielfältigen Symptomen und Erkrankungen. […] Es ist jedoch nicht ganz ausgeschlossen, dass unter bestimmten Umständen eine durch Candidakolonisation bedingte allergische Sensibilisierung auftritt. […] Insgesamt bleibt festzuhalten, dass die Ökologie der Darmflora respektive die Wechselwirkung ihrer Komponenten (darunter C. albicans mit diversen Stämmen) sowie die Beziehungen zwischen Mikroorganismen und Darmmucosa noch unzureichend verstanden sind. […] Die kohlenhydratarme oder -freie sogenannte ‚Anti-Pilz-Diät‘ erscheint schon konzeptionell fragwürdig, da Mono-, Di- und Oligosaccharide in den proximalen Dünndarmabschnitten vollständig resorbiert werden und für Candida spp. im Colon nicht zur Verfügung stehen […]“[19]
Im direkten Vergleich zwischen Caspofungin und Micafungin zeigten sich keine Unterschiede hinsichtlich Wirksamkeit und Sicherheit, wobei hier im randomisierten Vergleich zwei verschiedene Dosierungen von Micafungin (100 mg/Tag bzw. 150 mg/Tag) gleichwertig waren [196]. Weitere vergleichende Studien fehlen. Höhere Dosierungen von Caspofungin (150 mg/Tag vs. 70/50 mg/Tag) oder Micafungin (150 mg/Tag vs. 100 mg/Tag) zeigten tendenziell einen Vorteil bei Subgruppen (APACHE-II-Score > 20, Granulozytopenie) und können im Einzelfall eine Option darstellen (B-III) [196, 197]. Wegen der höheren MHK-Werte und einer höheren Rate an persistierenden Fungämien mit C. parapsilosis sollte die Indikation für den Einsatz von Echinocandinen für diesen Erreger kritisch gestellt werden [189, 190, 193, 194, 198, 199]. Aufgrund des Auftretens histologisch veränderter Hepatozyten („foci of altered hepatocytes“ = FAH) und hepatozellulärer Tumoren bei Ratten nach Langzeitexposition sollte eine Behandlung mit Micafungin nur auf Basis einer sorgfältigen Nutzen-Risiko-Bewertung erfolgen. Signale für eine klinische Relevanz dieser Beobachtungen liegen bislang nicht vor. Vergleichbare (präklinische oder klinische) Langzeituntersuchungen von Anidulafungin und Caspofungin existieren nicht.
Auf der Haut sorgt der Candidapilz für starken Juckreiz, Rötung und Schwellung im betroffenen Gebiet. Gerne versteckt sich der Pilz in Hautfalten und unter der Brust und sorgt hier für Ausschläge und Blasen. Breitet sich der Pilz im Mund aus, entwickelt sich hier der Mundsoor, welcher an einer cremig, weißen Beschichtung und Flecken im Mund zu erkennen ist. Bei einer vaginalen Hefepilzinfektion kommt es wiederum zu einem Juckreiz, brennendem Gefühl beim Wasserlassen, geruchlosen, quarkähnlichen Ausfluss und Schmerzen und Unbehagen während des Geschlechtsverkehrs.

Häufige Anzeigen sind Reaktionen der Haut in der Form kleiner Flecken, Schuppungen, Knötchen oder Bläschen. Da in ihnen jedoch der Pilz selbst -es ist ja nur die allergische Reaktion- nicht nachweisbar ist, wird dieser Zusammenhang oft verkannt. Welche Frau denkt schon bei Hautschuppen oberhalb der Augenbrauen an eine Pilzerkrankung der Scheide? Auch während einer Candida-Therapie können diese Hautreaktionen auftreten, denn die massenhaft zerfallenden Pilzbruchstücke verstärken diese Reaktionen. Auch zwischen anderen Hauterkrankungen wie Neurodermitis, Schuppenflechte, Nesselsucht und Candida scheint es in vielen Fällen eine verstärkende Wechselbeziehung zu geben.


Die Behandlung der Candida-Ösophagitis (= „Soor-Ösophagitis“) sollte systemisch erfolgen (A-II). Die Therapie der Wahl besteht in Fluconazol (intravenös oder oral) über einen Zeitraum von 14 bis 21 Tagen (A-I), das bei entsprechender Symptomatik (orale Candidose und retrosternales Brennen bei Nahrungsaufnahme) präemptiv verabreicht werden kann (B-II). Eine Symptombesserung ist bei der Mehrzahl der Patienten innerhalb von sieben Tagen zu erwarten [2, 349]. Therapiealternativen, potenziell auch bei Fluconazol-refraktären Erkrankungen, sind entweder Itraconazol-Lösung (A-I), Voriconazol (oral oder intravenös) (A-I), Posaconazol (A-I), Anidulafungin (A-I), Caspofungin (A-I), Micafungin (A-I) oder Amphotericin-B-Deoxycholat (intravenös) (B-II) [50, 342, 344–347, 350–358].
Medikamentös können Vasospasmen der Brustwarzen mit Nifepidin behandelt werden (verschreibungspflichtig). Nifedipin geht kaum in die Muttermilch über und kann auch in der Stillzeit eingesetzt werden. Laut Embryotox ist Nifedipin das Kalziumantagonist der Wahl in der Stillzeit (siehe Link). Als Nahrungsergänzungsmittel werden Kalzium, Magnesium, Vitamin B6 und Omega-Fettsäuren, Lecithin oder Nachtkerzenöl empfohlen (s. auch den Abschnitt Vasospasmus der Brustwarzen im Artikel Schmerzen beim Stillen).
Die chronisch-disseminierte Candidose ist in der Regel keine akut lebensbedrohliche Erkrankung, bedarf aber häufig einer über Monate andauernden Therapie. Eine Stabilisierung der Symptome und Befunde vorausgesetzt, stellt sie keine absolute Kontraindikation für eine Fortsetzung der antineoplastischen Chemotherapie oder für eine anstehende hämatopoetische Stammzelltransplantation dar [102, 326]. In zwei kleineren Fallserie zeigte die Mehrzahl der Patienten (73 und 87 %) ein kontinuierliches Therapieansprechen unter Fortführung der antimykotischen Therapie [327, 328].
Bei einer Mundsoor-Erkrankung ist der Pilzbefall deutlich auf der Mundschleimhaut als weißlich-grauer Belag sichtbar. Er bildet sich auf der Zunge sowie an der Wangenschleimhaut. Der Belag ist schwer abwischbar – darunter zeigen sich entzündete und zum Teil blutige Hautstellen. Die Flecken sind von Milchresten oder Ähnlichem gut unterscheidbar. Eine Trinkschwäche sind bei Säuglingen häufige Begleiterscheinungen.
Eine gesunde Scheide ist nie keimfrei, sondern beherbergt eine natürliche Scheidenflora: Diese besteht hauptsächlich aus Milchsäurebakterien (Laktobazillen). Einige andere Bakterien sowie in sehr geringer Anzahl auch Pilze können (vorübergehend) ebenfalls Teil der natürlichen Scheidenflora sein. Die Milchsäurebakterien setzen den aus den Scheidenzellen stammenden Zucker in Milchsäure um. Dadurch entsteht in der Scheide ein saures Milieu, in welchem krankmachende Keime sich kaum vermehren können.
Professor Dr. Peter Mayser ist seit 1993 Arzt für Haut- und Geschlechtskrankheiten. 1995 wurde Peter Mayser zum Oberarzt am Zentrum für Dermatologie und Andrologie der Justus Liebig Universität Giessen ernannt. 1999 habilitierter er sich. Von 1999 bis 2004 war Peter Mayser leitender Oberarzt am Zentrum für Dermatologie und Andrologie der Justus Liebig Universität Giessen. Ab 2001 war Peter Mayser Leiter der Poliklinik des Zentrums für Dermatologie und Andrologie der Justus Liebig Universität Giessen. 2004 wurde er zum außerplanmäßigen Professor am Fachbereich Humanmedizin der Justus Liebig Universität Giessen ernannt. 2005 wurde er kommissarischen Leiter des Zentrums für Dermatologie und Andrologie in Giessen. Ab 2009 war er dort wieder als leitender Oberarzt tätig. Peter Mayser erhielt 1999 den Nachwuchsförderpreis und 2003 den Forschungsförderpreis der "Deutschsprachigen Mykologischen Gesellschaft".
Von chronisch rezidivierender Vulvovaginalcandidose spricht der Arzt, wenn viermal oder öfter pro Jahr eine Pilzinfektion der Scheide nachweisbar ist. Das Auftreten von Rückfällen bedeutet aber nicht, dass die entsprechenden Medikamente wirkungslos sind oder die Pilze nicht darauf ansprechen. Es ist vielmehr ein Indiz dafür, dass das Scheidenmilieu erneut aus dem Gleichgewicht geraten ist.
Ist das Immunsystem geschwächt (wie z.B. bei einer längeren Therapie mit Kortikosteroiden oder Breitbandantibiotika) oder liegen Allgemeinerkrankungen (wie ein Diabetes mellitus) vor, können in die Scheide gelangte Pilze als Krankheitserreger wirken und so die Ursachen für Scheidenpilz sein. Auch eine übertriebene Körperhygiene mit Intimsprays und Scheidenspülungen kann den Schutzmechanismus der Scheide beeinträchtigen und so der Grund für die Entstehung von Vaginalpilz sein. Weitere eine Pilzinfektion der Scheide begünstigende Faktoren können eng anliegende Kleidung aus synthetischen Stoffen und stark zuckerhaltige Nahrungsmittel sein.

Die standardpharmaceutical Behandlungen für eine Hefe-Infektion sind Over-the-counter anti fungalcreams wie Lotrimin, Monistat und Diflucan, zusammen mit verschreibungspflichtigen Medikamenten. Theproblem mit diesen Behandlungen ist sie nur das Symptom zu behandeln, nicht die primarycause. Das andere große Problem ist, viele dieser Arzneimittelhaben antibiotische Eigenschaften, das heißt, sie auch die goodbacteria im Körper töten (was etwas, das Sie nicht geschehen soll). So kurzfristig können diese Behandlungen helfen, aber langfristig können sie Candida-Pilz actuallyallow zu wachsen und zurück in größerer Zahl!


Gefragt sind daher jetzt vor allem auch die Hersteller der kommerziellen Tests. „Bei den gängigen Verfahren wird ein massenspektrometrisches Profil des Erregers erstellt, das anschließend automatisch mit den vorhandenen Profilen einer Datenbank abgeglichen wird“, erklärt Kurzai. Zum Teil sei Candida auris in diesen Datenbanken aber noch gar nicht enthalten – obwohl man die Sequenzen, die zu seiner Identifizierung erforderlich sind, längst kennt. „Es ist daher an der Zeit, dass die Testhersteller ihre Datenbanken aktualisieren und den multiresistenten Pilz mit aufnehmen“, sagt der Mediziner.
Bei der Behandlung eines Hefepilzbefalls in der Scheide werden heute vorrangig Präparate mit antimykotischen, das heißt pilzabtötenden Wirkstoffen (zum Beispiel Clotrimazol) eingesetzt. Diese sind rezeptfrei in der Apotheke erhältlich. Die Kombination aus Salbe und Tabletten ist unkompliziert in der Anwendung. Um alle Pilze abzutöten, müssen die Tabletten an drei aufeinanderfolgenden Tagen in die Scheide eingeführt werden. Zusätzlich wird der Genitalbereich mit einer Antipilzsalbe behandelt.
Die Therapie der Candida-Endokarditis beinhaltet die chirurgische Sanierung der betroffenen Herzklappe in Kombination mit einer antimykotischen Therapie [284–286]. Die meisten Erfahrungen bezüglich der spezifischen antimykotischen Therapie existieren für Amphotericin-B-Deoxycholat in Kombination mit Flucytosin (B-III) [282, 287, 288] für eine Dauer von mindestens sechs Wochen nach Klappenchirurgie, gegebenenfalls gefolgt von einer Erhaltungstherapie mit Fluconazol (B-III).
Eine strenge Candidatötende Diät ist keine leichte Aufgabe zum Beginn, aber es kann noch härter werden wegen Candida Die-Off Symptome (auch als Herxheimer-Reaktion bekannt). Der Zeitpunkt, wo die Die-Off Symptome vorkommen ist leider auch die Zeit wo Candidapatienten ihre Candida Diät aufgeben, und es ist wichtig darauf vorbereitet zu sein. Wenn Hefezellen schnell getötet werden, geschieht eine Die-Off Reaktion wo metabolische Nebenprodukte schnell in den Körper freigegeben werden. Der wichste dieser Nebenprodukte ist ein Neurotoxin benannt Acetaldehyd. Acetaldehyd hat eine ganze Reihe von negativen Effekten auf die Gesundheit und das Wohlbefinden. Es kann Ihrem Gehirnfunktion verringern und zu schlechte mentale Leistungen führen, vor allem während Die-Off. Ihre Endocrine-, Immun- und Atmungssysteme können alle betroffen sein von acetaldehyd, und es schädigt auch die Membranen der roten Blutkörperchen, wodurch die Fähigkeit Sauerstoff in den Körper zu transportieren verringert wird. Auch dies hat ein direkten Effekt auf die Leistungsfähigkeit Ihrer Gehirn. Acetaldehyd ist deshalb sehr eng mit Symptome wie schlechter mentaler Fähigkeiten und Müdigkeit verbunden, und diese Symptome sind deshalb Spezifische Symptome auf Wurzelbildener Candida.
Mehrere Vaginalkrankheiten werden sexuell übertragen, einschließlich Trichomoniasis, Gonorrhoe und Chlamydien. Trichomoniasis wird durch einen Parasiten verursacht. Eine Frau, die mehr als einen Sexualpartner hat, ist ein größeres Risiko, Trichomoniasis oder andere STD zu vertreiben. Kondome und Abstinenz können die Ausbreitung von STDs verhindern. Spermizid kann auch den Parasiten töten, der Trichomoniasis verursacht.
Grundsätzlich haben alle Substanzen eine gute und breite Wirksamkeit gegen Candida-Arten, insbesondere Candida albicans. Einige Nicht-Candida-albicans-Spezies weisen Besonderheiten bezüglich ihrer antimikrobiellen Empfindlichkeit auf, die bei der Substanzauswahl zu berücksichtigen sind: So ist C. krusei resistent gegenüber Fluconazol jedoch nicht gegenüber Voriconazol. Etwa ein Drittel aller C.-glabrata-Isolate hat eine verminderte Empfindlichkeit gegenüber Fluconazol und anderen Azolen, ein weiteres Drittel ist resistent mit variabler Kreuzresistenz gegenüber anderen Triazolen. C. lusitaniae hat eine variable Empfindlichkeit gegenüber Amphotericin B und die MHKs der Echinocandine gegen C. parapsilosis und C. guilliermondi liegen höher als die für andere Candida-Arten [189, 190] (siehe Tab. 6).
Entsprechend dem sehr häufigen Vorkommem der Hefen sind Pilzinfektionsmöglichkeiten mannigfaltig: Kontaminierte Speisen, Getränke, Gebrauchsgegenstände usw.. Aber auch der Geburtsvorgang, Körperkontakte (Geschlechtsverkehr) spielen eine wesentliche Rolle. Normalerweise sollte das Immunsystem fremde Pilzzellen auftragsgemäss beseitigen. Das dieses nicht der Fall ist, könnte eine der typischen Folgen unserer modernen Lebensweise sein (Immunschwäche).
Ursache der Candidose ist eine starke Vermehrung von Hefepilzen der Gattung Candida im oder auf dem Körper. Candida-Arten besiedeln wie oben beschrieben auch bei gesunden Menschen Haut und Schleimhäute. Der dabei am häufigsten nachgewiesene Hefepilz ist Candida albicans (C. albicans). Weitere wichtige Erreger von Candidosen sind C. glabrata, C. guilliermondii, C. tropicalis, C. krusei und C. parapsilosis. 

Eine Besiedelung der Haut oder Schleimhäute mit Candida ist also per se noch nichts krankhaftes. Symptome und Krankheitsbilder entstehen erst, wenn bestimmte begünstigende äußere Faktoren, wie vor allem ein geschwächtes Immunsystem und eine gestörte Barrierefunktion von Haut und Schleimhaut, hinzukommen. Ferner bedienen sich Candida-Hefen einer Vielzahl  von Mechanismen, mit denen sie die Infektabwehr stören und unterlaufen können. Bei Candida albicans, dem häufigsten Erreger von Candida-Infektionen, sind diese besonders ausgeprägt.
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