Der Haupterreger ist der Hefepilz Candida albicans. Dieser ist in jedem menschlichen Körper vorhanden. Er gehört zur ganz normalen Besiedelung von Haut und Schleimhaut und ist ein natürlicher Bewohner der Scheide. Wenn jedoch das Gleichgewicht der Scheidenflora gestört ist, kann sich der Pilz vermehren und pathogen werden, also Krankheiten verursachen. Dazu gehört auch die Scheidenpilzinfektion.
Eine oropharyngeale Candidose kann sich auf Larynx und Ösophagus ausbreiten. Eine Candida-Ösophagitis oder -Laryngitis kann aber auch ohne oropharyngeale Beteiligung auftreten. Leitsymptome sind Odynophagie und retrosternale Schmerzen bzw. Stridor [7, 96, 97]. Die Diagnose einer Candida-Ösophagitis wird in der Regel klinisch gestellt. Beweisen lässt sich die Candida-Ösophagitis nur durch mikrobiologische/endoskopische Diagnostik. Bei Risikopatienten wird dies aber nicht regelhaft durchgeführt, sondern häufig eine präemptive Therapie eingeleitet, wobei dann spätestens bei fehlendem Ansprechen eine endoskopische und mikrobiologische Diagnostik erfolgen soll [2].
Antwort: Der Magen wird immer wieder als sterile Schleuse dargestellt. Durch die Salzsäure des Magens soll angeblich alles abgetötet werden. Das ist natürlich Quatsch. Wenn die Magenschleuse tatsächlich so gut funktionieren würde, gäbe es keine Lebensmittelvergiftungen. Die antigenen Strukturen kommen allerdings auch von den Keimen im Darm an, die im Magen abgetötet werden, und zeigen deshalb sicher ihre Wirkung.
Überall dort, wo Hefepilze der Gattung Candida die Schleimhaut besiedeln, kann sich unter bestimmten Voraussetzungen auch eine Candidose entwickeln. Dies bedeutet, dass sich sowohl im Mund- und Rachenraum, an den Geschlechtsorganen als auch im Magen-Darm-Trakt Symptome einer Candida-Infektion bemerkbar machen können. Heute weiß man jedoch, dass auch psychische Erkrankungen wie Depressionen oder Schizophrenie, Migräne und chronische Kopfschmerzen, Allergien und Nahrungsunverträglichkeiten sowie Autoimmunerkrankungen durch eine unbehandelte Candidose verursacht werden können. Eine Candida-Infektion ist daher nicht nur mit unangenehmen Beschwerden verbunden, sondern kann auch ernsthafte gesundheitliche Folgen nach sich ziehen. Candida-Pilze besitzen nämlich die Fähigkeit, die Mechanismen des Immunsystems zu beeinflussen und dadurch die Entstehung verschiedener Krankheiten zu begünstigen.

Einen ersten Candida-Test können Sie morgens auf nüchternem Magen durchführen. Wenn Sie bei sich eine übermässige Candida-Belastung vermuten, dann können Sie Ihren Arzt bitten, eine entsprechende Untersuchung durchzuführen. Doch gibt es auch Candida-Tests, die online bestellen und in Ruhe zu Hause durchführen kann. Zur Auswahl stehen zwei unterschiedliche Tests, die nicht nur nach Candida fahnden, sondern entweder die Darmgesundheit insgesamt im Auge haben (Gesundheitscheck Darm Stuhltest) oder den Zustand der Darmflora überprüfen (Florastatus Stuhltest). Beim Gesundheitscheck Darm Stuhltest werden sämtliche Parameter getestet, die mit der Darmgesundheit in Zusammenhang stehen, z. B. Florastatus, Pilzbelastung, Zustand der Darmschleimhaut, Entzündungswerte, Verdauungsrückstände, Verdauungsqualität, pH-Wert etc. Beim Florastatus Stuhltest wird nur die Zusammensetzung der Darmflora inkl. einer möglichen Pilzbelastung überprüft. Beiden Tests liegt alles Erforderliche zur Probenentnahme inkl. eiiner genauen Anleitung bei. Sie senden die Stuhlprobe dann an das angegebene Labor und erhalten binnen weniger Tage das Ergebnis per Post.
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