Feuchtigkeit: Insbesondere in den ersten Wochen und Monaten nach der Geburt läuft Muttermilch bei vielen Müttern spontan aus. Ein ständiges feuchtwarmes Milieu ist eine Brutstätte für Bakterien und Hefepilze. Die Feuchtigkeit weicht außerdem die Haut auf und macht sie verletzlicher. Daher empfiehlt sich die Anwendung saugfähiger und atmungsaktiver Stilleinlagen, die regelmäßig gewechselt werden, und atmungsaktive Unterwäsche wie Oberbekleidung. Von Feuchtigkeit besonders betroffen sind Schlupf- oder Hohlwarzen: Hier bleibt Feuchtigkeit nach dem Stillen in den Hautfalten liegen. Betroffene Mütter sollten daher darauf achten, dass ihre Brustwarzen nach dem Stillen an der Luft trocknen können, noch bevor sich diese zurückfalten.

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Auch übertriebene oder mangelnde Genitalhygiene gilt als Risikofaktor: Ein Übermaß an Hygiene stört die natürliche Hautflora, sodass sich krankmachende Keime (wie Hefepilze) leichter ausbreiten können. Ebenso ungünstig ist mangelnde Genitalhygiene: Die Talgdrüsen unter der Penis-Vorhaut bilden ein gelblich-weißliches Sekret, das Smegma genannt wird. Wenn man es nicht regelmäßig entfernt, wird es zum Nährboden für Krankheitserreger wie Hefepilze wird - so können schnell Infektionen wie Penispilz entstehen.
Im schlimmsten Fall kann eine Ausbreitung des Pilzes im ganzen Körper stattfinden. Meistens passiert das durch eine Ausbreitung des Pilzes von dem Mund über die Speiseröhre. Gleichzeitig findet am Körper eine Aufnahme der Erreger statt, wie zum Beispiel im Vaginalbereich. Darüber kann es dann zu einer weiteren Infektion des Darmbereiches kommen. Dies kann allerdings auch umgekehrt stattfinden.
ENTDECKEN SIE DIE NATÜRLICHE BEHANDLUNG FÜR HEFE-INFEKTIONEN! -Sind Sie krank und müde vom kämpfen mit eine der folgenden Bedingungen: saure Scheidenflüssigkeit, Trockenheit, Geruch oder juckende, einseitige Entlastung, chronischen vaginalen Hefepilz-Infektionen, Vaginitis, bakterielle Vaginose, bv, Gardnerella Vaginalis und mehr? Lassen Sie nicht diese Krankheiten unbehandelt. Ihre normalen vaginalen pH-Wert Gleichgewicht wiederherstellen
Auch hierzulande weiß man um die Gefahr. „Wir kennen größere Ausbrüche in Kliniken unter anderem aus Großbritannien und den USA“, sagt Volker Rickerts, der stellvertretende Leiter des Fachgebiets für Erreger von Pilz- und Parasiteninfektionen und Mykobakteriosen am Berliner Robert-Koch-Institut (RKI). „Da die dortigen Hygienebedingungen vermutlich nicht schlechter als bei uns sind, müssen wir davon ausgehen, dass es früher oder später auch hierzulande zu Ausbrüchen kommen wird.“
Candida auris ist eine sich rapide ausbreitende multiresistente Hefe, die invasive Infektionen auslösen kann und mit einer hohen Mortalität verbunden ist. Erstmals wurde C. auris im Jahr 2009 aus dem Ohrensekret eines Patienten in Japan extrahiert und beschrieben. Seitdem sind Infektionen dieses Erregers, speziell Fungämien (also Pilzbefall des Blutsystems), in Südkorea, Indien, Südafrika und Kuwait gemeldet worden. Der Erreger wurde außerdem in Kolumbien, Venezuela, Pakistan und dem Vereinigten Königreich identifiziert.[2]
Der bei weitem häufigste Pilzerreger der Familie Candida ist Candida albicans, der für einen Großteil der Candidosen verantwortlich ist. Candida-Infektionen können jedoch auch durch Candida glabrata, Candida krusei, Candida guilliermondii oder Candida tropicalis ausgelöst werden. Die Symptome einer Candida-Infektion können unterschiedlicher Ausprägung sein und werden oft mit anderen Krankheitsbildern verwechselt.
Candida sind Hefepilze, die sich besonders auf unseren Schleimhäuten im Genitalbereich, im Mund-Rachen-Raum oder auch im Darm ansiedeln können. Oft kann sich Candida, ohne dass wir es merken, bereits auf unserem Körper befinden, was nicht weiter schlimm sein muss, solange sich der Pilz nicht übermässig ausbreitet. Im Gegenteil – Candida wird sogar eine nützliche Funktion im Falle einer Schwermetallvergiftung zugesprochen. Der Pilz kann offenbar die negativen Auswirkungen einer Schwermetallbelastung abschwächen, indem er Schwermetalle bindet.
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